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VRVis gewinnt COMET-K1-Ausschreibung
FFG-Förderung als K1-Zentrum sichert Spitzenforschung in Wien
Wien: Das Forschungszentrum VRVis (Virtual Reality und Visualisierung Forschungs-GmbH) erhielt im Rahmen der COMET-Ausschreibung für Spitzenforschung eine umfassende Förderung. Das VRVis ist eines von vier neuen K1-Forschungszentren. „Wir freuen uns sehr, dass wir uns in dieser Ausschreibung durchgesetzt haben, und sehen es auch als Anerkennung unserer bisherigen Leistungen“, zeigt sich VRVis-Geschäftsführer DI Georg Stonawski zufrieden. Damit ist VRVis-Spitzenforschung im international boomenden IKT-Sektor „Visual Computing“, jenem Wissenszweig der Computerwissenschaften, der sich mit visuellen Informationen beschäftigt, langfristig gewährleistet. Die Förderzusage sichert auch den Standort Wien als internationalen Dreh- und Angelpunkt im Bereich Visual Computing ab.
Die COMET-Ausschreibung ist von der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG und der Stadt Wien (ZIT) finanziert. Um in den Fördergenuss zu kommen, müssen die eingereichten Anträge in einem zweistufigen internationalen Peer-Review-Verfahren positiv evaluiert und zur Förderung vorgeschlagen werden. „Für uns als ohnehin grenzübergreifend ausgerichtetes Forschungsunternehmen ist es ein ganz besonderer Ansporn, dass wir die internationale Experten-Jury von unseren Forschungsvorhaben im Bereich Visual Computing überzeugen konnten“, so Stonawski. Einen wichtigen Beitrag dazu hat auch das Konsortium geleistet, welches aus TU Wien, TU Graz und 23 Industriepartnern besteht. Dazu Prof. Werner Purgathofer (TU Wien), wissenschaftlicher Leiter des VRVis: „Das Kompetenzzentrenprogramm ist uns wie auf den Leib geschnitten, da es wissenschaftliche Forschung in anwendungsnahem Kontext unterstützt. Dies schafft auch für viele hervorragende TU-AbsolventInnen hochwertige IKT-Arbeitsplätze in Wien.“
Dass VRVis-Forschung nicht nur auf Expertenebene zu überzeugen weiß, zeigte das vergangene Wochenende: Die „Lange Nacht der Forschung“ nutzten über 1300 BesucherInnen, um Einblicke in neueste Forschungserkenntnisse des VRVis zu bekommen. Heuer sorgte neben der Darstellung von sehr großen Laserscan-Punktwolken vor allem ein virtueller Feuerlöscher, welcher in Kooperation mit dem Ingenieurbüro Gersthofer entwickelt wurde, für reges Interesse bei Groß und Klein.
VRVis - Fast Facts
VRVis ist Österreichs führendes Forschungs- und Entwicklungsunternehmen auf den Gebieten der Virtual Reality und Visualisierung und wesentlicher Part von Europas zweitgrößter Forschungsgruppe im Bereich Computergrafik (gemeinsam mit dem Institut für Computergraphik an der TU Wien und der Akademie der Wissenschaften).
VRVis versteht sich als Brücke zwischen Forschung und Industrie und bietet sowohl Auftragsforschung als auch Entwicklung von Produkten an. Die Forschungstätigkeit von VRVis umfasst neben der Grundlagen- vor allem angewandte Forschung und bietet somit tatsächlich Forschung am Puls der Wirtschaft. Das VRVis beschäftigt derzeit rund 50 ForscherInnen und ist aktiver Partner der Forschungsinitiativen des Bundes und der Stadt Wien.
Rückfragehinweis:
VRVis Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung Forschungs GmbH
office@vrvis.at www.vrvis.at###
