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Kontakt

Dr.techn. Thomas Ortner, MMSc

Head of Geospatial Visualization, Semantic Modelling, and Acquisition, Geospatial Visualization, Semantic Modelling and Acquisition

ortner(at)vrvis.at +43 1 908 98 92 521

Projektdetails

Start: 02.2020

Ende: 11.2020

Partner

Joanneum Research, ESA

Visuelle Analyse für die HERA-Planetenabwehrmission

Videobeschreibung: Visuelle Analyse für die HERA-Planetenabwehrmission

Unsere Partner von Joanneum Research werden die von HERA aufgenommenen Bilder nutzen, um eine 3D-Rekonstruktion des Didymos-Systems zu erstellen. Zur Vorbereitung wird zunächst anhand eines vorläufigen Modells des Didymos-Systems untersucht, wie gut die Rekonstruktion für verschiedene simulierte Flugbahnen der Raumsonde funktioniert. Um die Bilder zu simulieren, die das HERA-Raumschiff aufnehmen würde, verwenden sie PRo3D, einen speziellen Open-Source-Viewer für die Weltraumforschung, der von VRVis entwickelt wurde. Aus den simulierten Bildern erstellen sie 3D-Modelle, die sie mit den Originalen vergleichen. Zu diesem Zweck haben die Forscherinnen und Forscher des VRVis einige Vergleichswerkzeuge in PRo3D implementiert.
Beim Laden der beiden Modelle werden diese übereinandergelegt. Nun kann ihre Sichtbarkeit umgeschalten werden, um jeweils nur eines von ihnen zu sehen. Neben allgemeinen Parametern wie Größe und Drehung können auch ausgewählte Bereiche beider Modelle verglichen werden. Es wird ein Bereich ausgewählt, indem man auf die Modelle klickt. Die Größe kann mit der Tastatur geändert werden. Sobald die Fläche gewählt ist, können die lokalen Abstände zwischen den Oberflächen berechnet werden.

Jede farbige Kugel steht für einen Punkt, an dem der Abstand zwischen den beiden Flächen gemessen wurde. In der Legende auf der linken Seite ist zu sehen, dass kleine Entfernungen in grün und große Entfernungen in rot dargestellt sind. Die Kamera kann näher heranbeweget und die Sichtbarkeit der Modelle ein- oder ausgeschalten werden, um weitere Untersuchungen durchzuführen. Die Userin oder der User kann auswählen, welche Eckpunkte des Modells als Standorte für die Berechnung von Entfernungen verwendet werden, sodass effektiv zwischen einer höheren und einer niedrigeren Auflösung der Messungen gewählt werden kann. Da es keine hochauflösenden Bilder des Didymos-Systems gibt, hilft dieser Simulations- und Messansatz bei der Vorhersage der zu erwartenden Genauigkeit der 3D-Rekonstruktion und unterstützt die Auswahl der optimalen Bildaufnahmebedingungen während der Mission.

Einschlagssimulation

Animation von Simulationsergebnissen eines Einschlags mit dem hoch-performanten Punktwolken-Renderer Aardvark, basierend auf 1 Million Partikel und unter Berücksichtigung der Porosität der Oberfläche.

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