Lösungen

Verfahrenstechnik

Mit Methoden der Visual Analytics werden Produktionsprozesse in der Industrie 4.0 mess- und vergleichbar. Dies ist beispielsweise wichtig bei der Analyse von Veränderungen oder Fehlern im Produktionsoutput. Wir bieten Lösungen für alle Branchen, mit denen Vergleiche zwischen verschiedenen Produktionszeiträumen und -zuständen durch die schnelle Visualisierung großer Datensätze möglich wird.

Referenzprojekt: Maßgeschneiderte Applikationen für Visual Analytics

Das Software-Framework Visplore ermöglicht eine schnelle Implementierung von kundenspezifischen, interaktiven Analyse-Anwendungen für Millionen von Datensätzen, was für alle Branchen einen völlig neuartigen Dialog mit ihren Daten eröffnet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Multivariaten Analysen, Zeitreihen- sowie Regressionsanalysen.

Prädikative Modellierung

All die Daten, die in der Industrie 4.0 anfallen, sind wichtige Informationen, die richtig aufbereitet nicht nur bestehende Abläufe besser erklärbar machen, sondern vor allem Prognosen für die Zukunft ermöglichen. Visual Analytics bietet hier eine Reihe von Darstellungsmöglichkeiten, allen voran prädikative Modellierungen, die auf Basis realer Daten zukünftige Ergebnisse voraussagen kann. Essentiell ist dabei, sich auch immer auf die Evaluierung der Datenqualität zu konzentrieren, denn Modelle können immer nur so gut sein, wie die Daten auf denen sie basieren.

Referenzprojekt: Benutzerfreundliche Analyse hochdimensionaler Daten in Echtzeit

Im Forschungsprojekt En2VA wurde die Analyseplattform Visplore zu einem Kommunikationswerkzeug, etwa für gemeinsame Workshops von Data Scientists und Fachleuten, erweitert sowie auf die Verarbeitung extrem großer Datenmengen mit Millionen von Einträgen optimiert. Dadurch ist En2VA die ideale Visual Analytics-Lösung für die Industrie 4.0, beispielsweise im Bereich der simulationsgestützten Produktentwicklung, mit der sowohl die Prüfung von Datenqualität als auch die Erstellung von Prognosemodellen sowie deren Evaluierung schnell und gut verständlich möglich ist. 

Referenzprojekt: Visuelle Analytik für hochdimensionale Daten

In unserem angewandten Forschungsprojekt TOHIVA entwickelten wir für Industrie 4.0 relevante, neuartige Visual Analytics-Methoden für die effizientere Visualisierung großer, hochdimensionaler Daten für maßgeschneiderte Prognosemodelle zur Unterstützung von Entscheidungsfindungsprozessen. 

Digitaler Zwilling

Der digitale Zwilling und seine Einsatzmöglichkeiten gehören zu den wichtigsten Themen der Industrie 4.0, in der sich Unternehmen durch die digitale Transformation großen Herausforderungen stellen müssen. Als digitale Kopie eines realen Objekts oder auch als Modell einer Sache, welche erst zukünftig entstehen wird, macht es der digitale Zwilling für möglich, Produktionsabläufe von der ersten Idee bis zur Fertigung durchzuspielen und darüber hinaus verschiedenste Szenarien in kürzester Zeit zu simulieren. Die Vorbereitung und Begleitung realer Produktionsprozesse durch digitale Zwillinge spart nicht nur Kosten und Ressourcen, sondern erlaubt ein besseres Verständnis der Daten und dadurch beispielsweise genauere Vorhersagen in einem Produktionsbetrieb.

XR

Immersive Technologien bieten Lösungen, wie mit den großen Datenmengen, die routinemäßig in der Industrie 4.0 anfallen, sinnvoll umgegangen werden kann. Mithilfe von Extended Reality (XR) werden selbst Big Data für den Menschen zugänglich gemacht: indem diese riesigen Datenmengen beispielsweise in Virtual Reality aufbereitet werden. So werden die Daten sprichwörtlich erfahrbar gemacht – der User kann seinen Kopf in die 3D-Daten stecken. Die Verbindung von Extended Reality und Immersive Analytics ermöglicht es, die letzten Barrieren zwischen Mensch und Daten abzubauen.

XR-Trainings

Extended Reality (XR) kommt in der Industrie 4.0 in der Planung, Steuerung und Produktion zum Einsatz. Besonders bei Trainings bietet sich die Schulung in Virtual Reality an, um die MitarbeiterInnen in hochrealistische Umgebungen und Ereignisse eintauchen zu lassen und sie so nachhaltige Lernerfahrung sammeln zu lassen. VR-Trainings eignen sich dabei besonders für aufwendige oder gar risikoreiche Schulungen.

Referenzprojekt: VR-Brandschutztraining als sichere und kostengünstige Alternative

Ein VR-Brandschutztraining simuliert verschiedene Feuerszenarien sowie mehrere Brandlöschmethoden. Der Worst Case kann gefahrlos durchgespielt werden: Welche fatalen Konsequenzen falsches Verhalten hat oder wie erfolgloses Löschen aussieht, lernen Userinnen und User sehr deutlich, wenn sich das simulierte Feuer in Echtzeit ausbreitet und das VR-Wohnzimmer verschlingt. Brandbekämpfung in VR ist dem realen Gegenstück in Sachen Sicherheit, Praktikabilität und Auswahl von Trainingsszenarien deutlich überlegen.

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